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Interview mit Josef WinklerIm Paternoster von Neu-Delhi nach Kamering

Der Schriftsteller über sein neues Buch, über das „Gehen, um zu bleiben“, über „Nestbeschmutzer“ und Entschlüsse auf dem Misthaufen.

Der Schriftsteller Josef Winkler
Der Schriftsteller Josef Winkler © Karlheinz Fessl
 

Herr Winkler, sehr intensiv befassen Sie sich in Ihrem neuen Buch mit der Malerei und mit bildenden Künstlern, von Degas über Kubin bis Erwin Wurm. Hat Sie selbst die Malerei als zusätzliche Ausdrucksform nie gereizt?
JOSEF WINKLER: Vor ein paar Jahrzehnten habe ich im Kärntner Drautal einen ehemaligen Lehrer und Landschaftsmaler, Georg Rudesch, in die Wälder und Auen unserer Umgebung begleitet. Auf meinen ausgebreiteten Händen habe ich – wie eine Monstranz – sein frisches Ölbild zwischen den mit Stacheldrähten eingezäunten Feldern ins Dorf getragen. Dann und wann, wenn er aquarellierte, habe ich auch zum Pinsel gegriffen, habe ihn aber gerne wieder weggelegt. Die Öl- und Aquarellfarben sind mir nicht unter die Haut gegangen.

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