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Thomas Semmler"Wir haben 95 Prozent weniger Umsatz"

Thomas Semmler (37) vom Konzertveranstalter „Semtainment“ über das späte Handeln der Politik, Umsatzeinbrüche, Kurzarbeit und das Fehlen einer Lobby. Der gebürtige Lavanttaler setzt weiterhin auf Konzerte in Moosburg.

Thomas Semmler
Thomas Semmler © Semtainment
 

Großveranstaltungen waren bisher nicht möglich, den Sommer 2020 konnten Sie auch abhaken. Wie schwer wiegt der finanzielle Verlust?
THOMAS SEMMLER: Im Endeffekt ist das seit März eine Farce, was die Politik mit kommerziellen Rock- und Pop-Konzerten macht. Ab 1. September sind Großkonzerte zwar möglich, aber mit einer Stuhlvariante. Indoor sind dann 5000 Personen mit Bestuhlung möglich, mit Abständen, das ist wirtschaftlich nicht durchführbar. Und außerdem haben wir seit März keine Planungssicherheit. Wir haben 20 Veranstaltungen im Jahr, die haben wir heuer absagen müssen und haben 95 Prozent Umsatzrückgang. Die ganze Branche steht still. Auch Lieferanten, Lichttechniker, Sicherheitsfirmen sind betroffen, das ist eine traurige Geschichte. Der Ticketverkauf ist bei null, wir haben voriges Jahr von März bis jetzt 10.000 Karten verkauft, heuer waren es 50.

Kommentare (3)

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Lage79
3
9
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Der Semmler Bua...

is auch einer von denen die nicht an Corona glauben. Ein naher blauer FPÖ Bua halt der über Flüchtlinge und Corona her zieht... 🤷🏻‍♂️🤦🏻‍♂️ Man sollte sich das nächst mal gut überlegen welche Veranstaltung man besucht und welchen Typen Mensch man sein Geld gibt! 😉

Klgfter
2
11
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wen scherts das er nix verdient ?

niemanden ...... ihm waer wohl lieber wenn a paar mehr coronaleichen die statistik füllen und sein geschäft brummt .....

wenn er bis jetzt gut verdient hat dann soll er halt mit seinen angestellten die ja sicher auch mitgeholfen haben das er kohle hat a bissal somidarisch sein ... und seinen notgroschen aufteilen ....... der steuerzahler hat wichtigeres zu tun !

gonde
12
20
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Was für ein spätes Handeln der Politik?

Der hätte wohl gerne noch früher alles aufgesperrt! Dann befänden wir uns schon jetzt mitten in der Phase 2!
So existenziel "wichtige" Sparten wie die Kunst, sollten lieber leise treten, schließlich leben sie von Zuwendungen.