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Erstmals in GrazThomas Bernhards "Heldenplatz": Ein Platz für Maulhelden

32 Jahre nach der Uraufführung zeigt das Grazer Schauspielhaus mit dem „Heldenplatz“ von Thomas Bernhard das angeblich größte Skandalstück der heimischen Theatergeschichte. Ein Rückblick auf turbulente Zeiten.

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ARCHIVBILD: 'HELDENPLATZ' AM BURGTHEATER
Szene aus der längst legendären Heldenplatz“-Uraufführung mit Wolfgang Gasser © APA/ROBERT JÄGER
 

Zugegeben, leicht war es nicht, an diesem 4. November 1988 überhaupt in das Innere des Burgtheaters zu gelangen. Rund 500 Demonstranten brüllten allerlei wirres Zeug, etliche Transparente und Spruchbänder wurden entrollt. Aus Megaphonen wurde der Standardbegriff „Nestbeschmutzer“ gegurgelt. Kaum geringer war die Zahl der Gegendemonstranten. Eine Lärmorgie sondergleichen, verstärkt durch die ständig plärrenden Funkgeräte der gewohnt diskret agierenden Polizeibeamten, die draußen und drinnen in der belagerten Burg für Ruhe und Ordnung sorgen sollten.

Kommentare (2)

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wolfisch
2
2
Lesenswert?

Maulherden

Erklären sie mir bitte, was mit diesem Wort gemeint ist.

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KleineZeitung
3
2
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Ein Tippfehler ....

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