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50. Carinthischer SommerStarker Auftakt ohne falsche Töne

Bundespräsident Alexander Van der Bellen eröffnete im Congress Center Villach den 50. Carinthischen Sommer. Die Schriftstellerin Kathrin Röggla hielt die Festrede.

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Kathrin Röggla hielt die vielbeachtete Festrede © APA/FERDINAND NEUMÜLLER
 

Das „Festkonzert“ fand am Freitag statt, am Samstag folgte das „Pre-Opening“ und gestern die offizielle Eröffnung – der Carinthische Sommer, so scheint es, ist in seinem 50. Jahr zeitlich ein wenig aus den Fugen geraten, so wie es Eröffnungsrednerin Kathrin Röggla für unsere Gesellschaft insgesamt konstatierte. In ihrer stark akklamierten Rede  sprach die Salzburger Autorin von der zunehmenden Beschleunigung unseres Alltags und der daraus resultierenden Angst, im Strom der Ereignisse etwas verpassen zu können. „Wenn die Zeit aus den Fugen gerät, verlieren die Dinge ihren Bezugsrahmen, und wir die Orientierung“, erklärte die 48-Jährige vor der Festgemeinde im Congress Center Villach und brachte die Kunst als bewährtes Gegenmittel ins Spiel: „Zukünftigkeit zurückzuerobern gehört längst zu den Grundaufgaben der Kunst mit all ihren Möglichkeitsformen, den Vorstellungsräumen, Paralleluniversen, die es zu erstellen gilt.“

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