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Nach sechs MonatenFamilie will Daniel Küblböck für tot erklären lassen

Auf dem Video ist nur ein Schatten zu erkennen, Zweifel gibt es trotzdem nicht: Am 9. September 2018 um fünf Uhr früh sprang Daniel Küblböck (33) von der "AIDAluna" in den Atlantik. Nun verabschiedet ihn seine Familie.

Daniel Kueblboeck
Daniel Küblböck 2015 in der RTL-Show "Lets Dance" © APA/dpa/Henning Kaiser
 

Vor sechs Monaten sprang Daniel Küblböck (33) von einem Kreuzfahrtschiff in den Atlantik. Seitdem gilt der Entertainer, der durch die RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar bekannt wurde, als vermisst. Wie verschiedene deutsche Medien  melden, kann Küblböck ab sofort für tot erklärt werden. Laut "Bild" ist Günther Küblböck (54) überzeugt, dass sein Sohn  Selbstmord begangen hat: "Daniel war nicht mehr er selbst. Er litt unter einer Psychose".

Nachdem am 9. September 2018 der Notruf "Mann über Bord" bei der kanadischen Rettungszentrale eingegangen war, startete die Küstenwache sofort eine umfangreiche Suchaktion nach Daniel Küblböck. Ein Leichnam wurde nicht gefunden. Rechtlich gesehen, ersetzt die Todeserklärung die Sterbeurkunde. Nur so können Erbschaftsangelegenheiten geregelt werden. Die Fristen dafür sind unterschiedlich, für vermisste Seereisende beläuft sie sich auf sechs Monate.

Wie "Bild" weiter berichtet, habe sich Daniel Küblböck selber einmal als Millionär bezeichnet. Allerdings soll der Sänger die Million Euro für seine erste CD 2011 in den Bau einer Solaranlage in Niederbayern investiert haben, die zwei Jahre später pleite ging. Trotz der Auftritte in Shows wie "Lets Dance" (2015) mit Gagen im sechsstelligen Bereich soll kein Vermögen geblieben sein. Vater Günther Küblböck: "Daniel hatte ein geregeltes Einkommen, das ausreichend war." Die Familie plant keine Trauerfeier für den verschwunden Sohn.

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