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Kultband der 90erProdigy-Sänger Keith Flint ist tot

Der 49-Jährige wurde Montagmorgen in seinem Haus in Dunmow, Essex, tot aufgefunden. Er dürfte Selbstmord begangen haben.

Starb im Alter von 49 Jahren: Keith Flint
Starb im Alter von 49 Jahren: Keith Flint © APA/AFP/ED JONES (ED JONES)
 

Der Frontmann der britischen Elektronik-Band The Prodigy, Keith Flint, ist tot. Das bestätigte die Band am Montag. "Zutiefst geschockt und mit Traurigkeit bestätigen wir den Tod unseres Bruders und Freundes Keith Flint", teilte The Prodigy per Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Polizei in der englischen Grafschaft Essex hatte zuvor mitgeteilt, ein 49-Jähriger Mann sei am Morgen leblos in seinem Haus gefunden worden. Berichten zufolge soll es sich dabei um Flint handeln. Zur Todesursache äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Von einem Verbrechen wird aber nicht ausgegangen.

Prodigy-Mitgründer Liam Howlett postete auf Instagram, dass Flint Selbstmord begangen habe. "Unser Bruder Keith hat sich am Wochenende das Leben genommen. Ich bin geschockt, scheißwütend, verwirrt und mein Herz ist gebrochen. R.I.P Bruder Liam."

Die Band würdigte den exzentrischen Sänger in einer Mitteilung als "wahren Pionier, Innovator und Legende". Flint werde "für immer vermisst werden". The Prodigy entstammte der Szene der illegalen Rave-Partys in London und kreierte eine einzigartige Mischung verschiedener Musikstile.

Keith Flint: Das Leben und Wirken eines Exzentrikers

Das Bild zeigt Keith Flint mit seinen Prodigy-Kollegen Liam Howlett und Maxim im Jahr 2013. Die 1990 gegründete Band brachte ihr jüngstes Album im Vorjahr heraus und stand bis zuletzt auf der Bühne.

(c) APA/AFP/KAZUHIRO NOGI (KAZUHIRO NOGI)

Zu den großen Erfolgen der Elektro-Band zählen Lieder wie "Firestarter" oder "Breathe".

(c) EPA (Maurice Mcdonald)

Flint wurde am 17. September 1969 geboren und wuchs in London auf. Am 4. März 2019 wurde er tot in seiner Wohnung aufgefunden.

(c) APA/AFP/ED JONES (ED JONES)
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Ihre größten Erfolge feierte die Gruppe in den 90er-Jahren mit Songs wie "Firestarter" und "Breathe" und dem skandalträchtigen "Smack My Bitch Up". Flints Markenzeichen waren seine zu Hörnern gestylten Haare, schwarz geschminkten Augenhöhlen und exzentrischen Tanzeinlagen, die für ein minderjähriges Publikum anfangs als zu furchteinflößend eingestuft wurden. Die Musikvideos von The Prodigy wurden von einigen TV-Sendern in Großbritannien daher zunächst nur am späten Abend ausgestrahlt.

Ed Simons von dem Elektronik-Duo Chemical Brothers zeigte sich betroffen vom Tod Flints. "Mein Gott, so traurig von Keith Flint zu hören", schrieb Simons auf Twitter. "Großartiger Mann."

Als Techno-Pionier ist die englische Formation The Prodigy bekannt geworden. Längst gelten sie seit vielen Jahren als Festival-Band, die mit ihrer Show Tausende von Besuchern mitreißen können. Die Band ist gerade erst von einer Australien-Tour wieder zurückgekehrt und bereitete sich auf ihre bevorstehende US-Tour im Mai vor. In den vergangenen Jahren war die Band mehrfach in Österreich aufgetreten, zuletzt im vergangenen Sommer am "Nova Rock"-Festival in Nickelsdorf.

Kürzlich erschien unter dem Titel "No Tourist" ein neues Album der Formation, die in den 1990ern mit Hits wie "Firestarter" und "Breathe" für Furore sorgte.

Schräge Frisur und ein Hang zu Neonfarben: Keith Flint
Schräge Frisur und ein Hang zu Neonfarben: Keith Flint Foto © (c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

Kommentare (1)

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Musicjunkie
0
4
Lesenswert?

R.I.P. und danke für solch großartige Songs wie, Out of Space, No Good (Start the Dance), Firestarter, usw...

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