Golden Globes zum selber sehenDie großen TV-Abräumer bei den Globes: Was demnächst wo läuft

Elf Golden Globes werden für Leistungen im TV-Bereich vergeben. Wo Sie bei uns die prämierten Serien wie „Big Little Lies“ und "Marvelous Mrs. Maisel" sehen können.

US-ENTERTAINMENT-GOLDEN-GLOBES-PRESSROOM
Fünf im Globe-Glück: Laura Dern, Nicole Kidman, Zoe Kravitz, Reese Witherspoon and Shailene Woodley feiern bei der Gala © APA/AFP/FREDERIC J. BROWN
 

Die sieben Folgen umfassende Miniserie „Big Little Lies“ war diesmal der große Gewinner bei den 75. Golden Globes im TV-Bereich: Vier Goldkugeln gingen an die „Großen kleinen Lügen“, die so manchen Kritiker an eine düstere Version der „Desperate Housewives“ erinnern.

Schauplatz ist der malerische Küstenort Monterey an der US-Westküste, wo ein mysteriöser Todesfall das scheinbar makellose Privatleben dreier befreundeter Mütter überschattet – verkörpert von Nicole Kidman, Reese Witherspoon und Jungstar Shailene Woodley. Die Tat spaltet die Gemeinde, rückblickend werden die Geschehnisse aufgerollt und Lügen ans Tageslicht befördert.

Derzeit kann man die in den USA von HBO (der Sender hat einem weltweiten Publikum auch Serien wie „Sex And the City“ und „Game of Thrones“ beschert) produzierte Serie bei uns auf Sky sehen.

Nun schlug auch der ORF zu. Nach der dritten Staffel der „Vorstadtweiber“ wird „Big Little Lies“ im Frühjahr am Serienmontag von ORF eins laufen. HBO hat kürzlich grünes Licht für eine zweite Staffel gegeben.

Eine Premiere: Sterling K. Brown hat bei den Globes Geschichte geschrieben. Er gewann als erster schwarzer Schauspieler in der Kategorie „Best Actor in a TV Drama“ – und zwar in der episodenhaften und auf mehreren Zeitebenen erzählten Serie „This Is Us – Das ist Leben“, die letzten Sommer auf Puls 4 lief und derzeit auf Amazon Prime abrufbar ist.

Neben „Big Little Lies“ haben noch weitere starke Frauenrollen bei den Globes gepunktet, darunter die Serie „The Handmaid’s Tale“, die schon bei den Emmys abgeräumt hat. In dieser Dystopie, die auf dem Margaret-Atwood-Roman „Der Report der Magd“ basiert, ist die Hauptfigur Desfred (Elisabeth Moss) eine der wenigen noch fruchtbaren Frauen. Für einen hochrangigen Kommandanten (Joseph Fiennes) soll sie als Leihmutter fungieren. Die Serie des US-Portals Hulu ist bei uns nur über Umwege für VPN-Nutzer zu sehen.

Leichter geht bei „The Marvelous Mrs. Maisel“, kreiert von den Schöpfern der Kultserie "Gilmor Girls". Darin feiert eine verlassene Ehefrau im New York der 1950er-Jahre als Komikerin Erfolge. Die Serie läuft aktuell auf Amazon Prime.

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