Wenn Til Schweiger als Nick Tschiller im Fernsehen antritt, bleibt vom altgewohnten "Tatort" kaum noch etwas übrig. Wenn Tschiller die Leinwand stürmt, fehlen selbst "Tatort"-Titel und -Vorspann, und sogar der Schauplatz erinnert nicht mehr an Schweigers Job als TV-Kommissar.

Tschiller ist in "Off Duty" außer Dienst - und Hamburg nicht genug für das Vorhaben der "Tatort"-Crew. Der 52-Jährige kämpft sich als Actionstar durch Istanbul und Moskau. Es wird geprügelt, geschossen, getötet - und zwischendurch auch gelacht, denn Tschillers Kollege und Kumpel Yalcin Gümer (Fahri Yardim) ist wieder für den Humor zuständig.

Schweiger erzählt: "Wir hatten überlegt, das "Tatort"-Logo zu verwenden, aber die ARD hat ganz klare Richtlinien, was Grafik und Farbgebung anbelangt - und wir hatten dieses Motiv über den Dächern von Istanbul, das passte einfach nicht. Außerdem denken ohnehin schon viele Leute, dass jetzt einfach ein Fernseh-"Tatort" für ihre Gebühren ins Kino kommt. Dabei ist es ein ganz eigener Kinofilm, der mit dem "Tatort" nichts gemein hat - außer dem Hauptdarsteller. Man muss auch die vier Episoden zuvor überhaupt nicht gesehen haben, um den Film zu verstehen."