Zwerge, überall bedrohliche Zwerge in Großvaters Garten. Nirgends kann sich die Enkelin mit ihren Puppen niederlassen. Martina Spitzer liest den Text, Lisa Hofmaninger gibt am Sopransax tastend in vorsichtigen Tonfolgen das sich orientierende Kind. „Kitsch“, das abfällige Urteil der Eltern mischt sich ein. He, der pedantische Großvater ist selbst ein Zwerg! Vermeintlich beruhigt zieht sich die Kleine in die Geborgenheit ihres Zimmers zurück, bis sie eines Nachts aufwacht, hört, wie es der Großvater mit der Großmutter treibt und die Zwerge plötzlich auch in ihrem Zimmer stehen. Bei dieser Erzählung der im Jänner 2024 verstorbenen damals hundertjährigen österreichischen Autorin Ilse Helbich ist einigen im Publikum des Kulturforum Villach schnell das anfängliche Lachen vergangen.