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UmfrageLob vom Chef wichtiger als Firmenauto und Kurzreise

Nähe zum Wohnort, Umgang auf Augenhöhe und ein ehrliches Danke vom Chef: Fachkräfte wollen keine Extravaganz, wenn es um Benefits, Arbeitgeberattraktivität oder um Mitarbeiterbindung geht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

Lob vom Chef ist wichtiger als Goodies © (c) studiostoks - stock.adobe.com (Valery Kachaev)
 

Was ist Mitarbeitern wichtig? Die Nähe zum Wohnort, der  Umgang auf Augenhöhe und ein ehrliches Danke vom Chef. Fachkräfte wollen keine Extravaganz, wenn es um Benefits, Arbeitgeberattraktivität oder um Mitarbeiterbindung geht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Unternehmens Suite&Co. Für die Erhebung wurden rund 800 Fachkräfte und 50 Personalverantwortliche befragt und im Vorfeld eine Diskussion angeregt. „Die Ergebnisse zeigen, wie sehr sich die Bedürfnisse der Arbeitnehmer gewandelt haben. Firmenwagen war gestern“, sagt Lisa Mellinghoff, Mitgründerin der Suite&Co GmbH. 

Kurze Pendelzeiten, mehr Freizeit, weniger Stress im Berufsverkehr: Die Nähe zum Wohnort und eine gute Anbindung sind für Arbeitnehmer das wichtigste Kriterium, einen Arbeitgeber als attraktiv zu bewerten. Auf einer Skala von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) bewerten Arbeitgeber diese Kriterien durchschnittlich mit 4 – also als wichtig.

Oberste Priorität: Umgang auf Augenhöhe

Doch nicht nur Räume und Räumlichkeit entscheiden laut der Umfrage „Recruiting 2018 – Wunsch und Wirklichkeit“, ob ein Unternehmen Top-Kräfte binden kann. „Das Menschliche muss gleichfalls stimmen. Fachkräfte wollen einen sozialen Umgang auf Augenhöhe,“ erklärt Viktor Gilz von Suite&Co. Ein Wunschauto für das Wochenende, eine Wochenendreise? Der Mehrheit der Fachkräfte ist dies laut Studie nicht wichtig. Was zählt, sind vielmehr anerkennende Worte des Vorgesetzten: Mehr als drei Viertel aller Befragten (76 Prozent) Fachkräften sind der Meinung, dass ein wertschätzendes Danke für besondere Leistungen motivieren kann.

Zudem haben Statussymbole wie Dienstwagen nahezu ausgedient. Die Ergebnisse untermauern, dass ein Firmenauto keinen so starken Stellenwert hat, wie es vor rund 20 Jahren der Fall war. Für jede dritte befragte Fachkraft (35 Prozent) stellt der Firmenwagen keinen besonderen Anreiz dar. Firmen-Smartphones können ebenfalls immer weniger als Aushängeschild dienen: 443 von 873 Befragten (51 Prozent) sehen diesen Benefit mittlerweile als gegeben für Fachkräfte eines Unternehmens.

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