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Alpen-Adria-UniversitätKärntner Kulturschätze aus alter Zeit

Die Universitätsbibliothek gewährt wieder Einblick in die Anfänge des Buchdrucks: Teile der sogenannten „Inkunabeln“ werden bis Ende September öffentlich ausgestellt.

Die Darstellung von Daniels Vision in der Koberger-Bibel datiert aus dem Jahr 1483 – zu sehen in der Unibibliothek
Die Darstellung von Daniels Vision in der Koberger-Bibel datiert aus dem Jahr 1483 – zu sehen in der Unibibliothek © KK/Alpen-Adria-Universität/Andrea Bem
 

Genau geregelte Temperatur, stabile Luftfeuchtigkeit, Videoüberwachung: Die Sondersammlung der Universitätsbibliothek Klagenfurt, in der sich Schriftstücke (Inkunabeln) aus der Anfangszeit des Buchdrucks befinden, gilt als besonderer Schatz – und wird auch als solcher gehandhabt.

„Die Inkunabeln sind auf empfindlichem Pergament oder Papier gedruckt. Wird das Material zu feucht, kann es schimmeln, wird Pergament zu trocken, zieht es sich zusammen wie ein alter Lederschuh“, sagt Christa Herzog, die als Leiterin der Sondersammlung für die fachgerechte Aufbewahrung der aus der Zeit von 1455 bis 1500 stammenden Drucke zuständig ist. Einzelne Exemplare können bei Sammlern einen Wert bis zu 900.000 Euro erlangen – weshalb die Sammlung im Safe verwahrt wird.

Immer wieder öffnen sich die Türen dieses Safes aber: Diesmal für die Ausstellungsreihe „Kostbarkeiten aus der Bibliothek“, die bei freiem Eintritt bis 29. September in der Bibliothek zu sehen ist.

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