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Universität Klagenfurt und Lakeside LabsBeteiligung an österreichweiter Drohnenforschungsinfrastruktur

Die Universität Klagenfurt und die Lakeside Labs GmbH beteiligen sich am Projekt zum Ausbau von Drohnen-Testgebieten in Österreich.

© APA/Helmut Fohringer
 

Mit einem Gesamtvolumen von vier Millionen Euro wird der Ausbau von Drohnen-Testgebieten in Österreich vorangetrieben. Mit zwei Millionen Euro an öffentlicher Förderung unterstützt das BMVIT dieses Projekt. An dem Projekt sind auch die Universität Klagenfurt und die Lakeside Labs GmbH beteiligt. Kärnten bringt neben der derzeit im Bau befindlichen Drohnenflughalle im Lakeside Park das österreichweit größte Outdoor-Testgebiet in Oberkärnten ein.

„Die Drohnenforschung in Österreich steht seit Jahren vor großen logistischen Herausforderungen. So gibt es kaum ausreichend große Gebiete, die von der Austro Control für Forschungs- und Entwicklungszwecke freigegeben werden können, da der herkömmliche Flugverkehr recht engmaschig verteilt ist“, erklärt Stephan Weiss, Projektkoordinator der Universität Klagenfurt. Für diverse Testzwecke braucht die Forschung aber Gebiete, für die Sondergenehmigungen bestehen, die unterschiedliche Anwendungen für Unmanned Aerial Systems (UAS) erlauben.

Dies wird nun mit dem vom BMVIT (über die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG) und den 24 Konsortialpartnern getragenen Projekt AIRlabs möglich: Entsprechende Testgebiete werden österreichweit (aus-)gebaut. Diese sollen dann auch allen Partnern für Forschungs- und Entwicklungszwecke zur Verfügung stehen. In Kärnten wird es neben der 1400m³ großen Drohnenflughalle, die derzeit im Lakeside Park entsteht (Eröffnung im Winter 2019), ein mehrere Hektar großes Gebiet in Oberkärnten geben, das den Test „großer“ Drohnenanwendungen ermöglicht.

Die Klagenfurter Forscherinnen und Forscher arbeiten zu vielerlei Anwendungsfeldern mit Drohnen. Dies reicht von der Optimierung von Lieferdiensten, der Navigation in GPS-freien Gebieten (wie beispielsweise in der Raumfahrt) bis hin zum Einsatz von Drohnen in Katastrophenfällen und in der Industrie.

Stephan Weiss erläutert dazu: „Kärnten entwickelt sich derzeit äußerst gut im Bereich der Drohnenforschung und braucht sich international nicht zu verstecken. Die Universität Klagenfurt und die Lakeside Labs GmbH sind für die Entwicklung dieses Hubs für Drohnenforschung führend aktiv. Mit unserem Engagement in AIRlabs und den entsprechenden neu geschaffenen Infrastrukturen  machen wir neben der bereits laufenden Doktoratsschule (www.aau.at/nav) und Projekten (http://uav.aau.at) einen weiteren wichtigen Schritt, um Spitzenforschung in diesem Gebiet international voranzutreiben.“

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