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PH Kärnten„Mädchen brauchen Vorbilder“

Die PH Kärnten unterstützt „Mädchen - Lehre - Technik“. Institutsleiter Roland Arrich im Interview.

© Fotolia/science photo
 

Warum braucht es noch immer besondere Anstrengungen, um Mädchen für Technikberufe zu begeistern?
ROLAND ARRICH: Die Schwierigkeiten sind altbekannt. Im Bereich der Lehrlingsausbildung von Mädchen dominieren in Österreich noch immer die sogenannten „Frauenberufe“ wie Friseurin, Verkäuferin oder Sekretärin. Vielen Eltern ist es ebenfalls schwer vorstellbar, dass ihre Tochter eine technische Karriere einschlägt.

Das Projekt „Mädchen - Lehre - Technik“ versucht gegenzusteuern. Wie?
Um Mädchen für technische Berufe zu begeistern, ist es wichtig, ihnen Beispiele für Berufsbilder zu vermitteln. Das tut das Mädchenzentrum mit diesem Projekt. Wir als PH möchten Lehrer trainieren, damit sie Mädchen noch mehr motivieren, technische Berufe zu wählen.

Diese Bemühungen gibt es ja jetzt seit einiger Zeit. Lassen sich Fortschritte erkennen?
Rückmeldungen von Unternehmen, die Mädchen in technischen Berufen integriert haben, sind durchwegs positiv. An einigen HTL in Kärnten ist der Anteil von Schülern in gewissen Fachrichtungen sehr gewachsen.

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