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Tourismus-ExpertenNeue Arbeitswelt könnte auch Tourismus verändern

Tourismusexperten sind sich einig, es braucht nach der Pandemie neue Strategien. Und hier spielen auch die digitalen Nomaden eine wichtige Rolle.

 

Ein Durcheinander an täglichen Reisewarnungen - „To book or not to book, das ist die Kernfrage von Gästen“, brachte es Zukunftsexperte Dietmar Dahmen in Anlehnung an Shakespeare beim dreitägigen "BÖTM Top Seminar" mit dem Thema "Tourismus in Österreich nach Corona - Krise oder Chance" auf den Punkt. Die Unsicherheit sei groß. Vieles werde sich nach der Krise aber völlig neu ordnen.

Das neue Normal bestehe laut Dahmen nicht aus der Rückkehr zu einem Tourismus vor Corona. Deshalb seien Destinationen jetzt gefragt, neue Strukturen zu entwickeln.

Ein Trend, den alle Referenten gleichermaßen sehen, ist die Veränderung der Arbeit. Durch Covid 19 habe man die Revolution am Arbeitsmarkt erlebt. Viele sind von heute auf morgen im Homeoffice gelandet. „Ich sage dazu: Willkommen im 21. Jahrhundert. Die Verschmelzung von Arbeit und Leben wird sich bald auch in touristischen Angeboten widerspiegeln“, meint Zukunftsforscher Tristan Horx.

Die Arbeit hat sich verändert. Touristiker müssen künftig die „digitalen Nomaden“ ansprechen. Also, jene Menschen, die ihr Büro mithilfe digitaler Technologien überall auf der Welt aufschlagen können.


 

 

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