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Lernen von den Besten Almdudler-Chef: "Ich denke, dass es ,den' guten Chef nicht gibt"

Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling erklärt, warum er in der Schule eine harte Währung war und was er an Mitarbeitern schätzt.

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© Almdudler/Imre Antal
 
  1. Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?Als Kind wollte ich ein Buch schreiben und dafür Zeit auf einer ruhigen Alm in den Bergen verbringen. Meine Affinität zur Almdudler-Welt war damals schon spürbar.

  2. Was haben die Lehrer über Sie gesagt?
    Wenn ich hartnäckig bei meiner Meinung geblieben bin, hat sich der Spruch „Der Schilling ist eine harte Währung“ in meiner Klasse durchgesetzt.

  3. Wer hat Sie am meisten gefördert?
    Meine Familie. Wir hatten einen starken Zusammenhalt und ich habe das Privileg, auf eine schöne und glückliche Kindheit zurückblicken zu dürfen.
  4. Wo haben Sie das Führen gelernt?
    Meine Eltern waren mir immer ein großes Vorbild im Umgang miteinander und gegenüber anderen Menschen. Verantwortung und Toleranz füreinander, Respekt voreinander und Ehrlichkeit zueinander waren die Grundpfeiler unserer Familienstruktur. Ich denke, dass sich das stark in mir manifestiert hat und ich diese Werte auch meinen Mitarbeitern gegenüber aufbringe.

    Zur Person

    Gerhard Schilling ist seit 2004 Geschäftsführer der in Familienbesitz stehenden Almdudler-Limonade GmbH.
    Schilling studierte in Wien Betriebswirtschaft.
    Nach Tätigkeiten für ein Marktforschungsunternehmen wechselte zur Schlumberger Wein- und Sektkellerei AG, wo er 1997 Marketingleiter wurde.
    1999: Geschäftsführer W. Hämmerle, Freihof Destillerie.

  5. Was zeichnet einen guten Chef aus?
    Ich denke nicht, dass es „den“ guten Chef gibt. Grundsätzlich gibt es Eigenschaften, die jeder verantwortungsbewusste Chef mitbringen sollte, aber die Möglichkeiten einer Führungsperson oder Geschäftsführung variieren sehr mit ihrem Arbeitsumfeld und den vorgegebenen Strukturen. Im Unterschied zu internationalen Konzernriesen treffen wir als Familienunternehmen bei Almdudler unsere Entscheidungen selbst und haben unmittelbaren Einfluss auf die Unternehmenskultur und Atmosphäre.

  6. Was schätzen Sie an Mitarbeitern?
    Unser Teamgeist und die Liebe zur Marke spiegeln sich in den langfristigen Zusammenarbeiten und der freundschaftlich geprägten Unternehmenskultur – mit viel Freude und Enthusiasmus am täglichen Schaffen – im Unternehmen und bei den Mitarbeitern wider. Humor, Offenheit und Toleranz stehen bei uns auch an der Tagesordnung.
  7. Wann haben Sie zuletzt etwas Neues gelernt?
    Ich versuche, mich laufend weiterzubilden und weiterzuentwickeln. Man lernt jeden Tag dazu, wenn man offen und mit kritischem (Selbst-)Blick durch die Welt geht. Bewusst „gelernt“ habe ich zuletzt den Umgang mit unserem neuen digitalen Kundeninformationstool.

  8. Wie bewältigen Sie Stress?
    Durch die Zeit mit meiner Frau, meinen vier Kindern und meinem Hund.

  9. Durch welchen Misserfolg sind Sie gereift?
    Ich denke, dass einen jeder Misserfolg weiterbringt. Durch Fehler lernt man am meisten.

  10. Worauf achten Sie bei einer Bewerbung?
    Dass sie authentisch ist und die Persönlichkeit des Bewerbers glaubwürdig widerspiegelt.
  11. Sind Sie für die Frauenquote in Chefetagen?
    Nein, ich finde, dass Qualifikationen für eine Position entscheidend sein sollten und nicht das Geschlecht des Bewerbers.
  12. Welches Buch empfehlen Sie?
    „Das große Anliegen“ von meinen Freunden Thomas Plötzeneder und Christian Gehrer.

  13. Was erzürnt Sie als Staatsbürger?
    Ein Klima aus Vorurteilen und Intoleranz.

  14. Welches Auto fahren Sie?
    Erwischt! Da wir als Großfamilie (vier Kinder und ein Hund) oft viel Platz brauchen, habe ich mich (zumindest) für einen Pkw mit Hybrid-Antrieb entschieden.

  15. Worauf kommt es an im Leben?
    Freude und Spaß an dem zu haben, was man tut, und für alles dankbar zu sein. Entwicklungen anzunehmen, wie sie sind, und dem Leben positiv entgegenzublicken, egal wie es kommt.


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