Für Fahrgäste, die vom Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See den Zug in Richtung Klagenfurt oder in Richtung St. Paul benutzen, ist es schon ein vertrautes Bild. Kommt man nicht zeitig in der Früh, dann sind alle vorhandenen Parkplätze bereits besetzt. Die Autolenker quetschen ihren fahrbaren Untersatz an den Straßenrand, stehen halb in der angrenzenden Wiese, halb auf der Fahrbahn, wobei nicht klar ersichtlich ist, welche Flächen noch im Besitz der ÖBB sind. Denn die bestehenden Park&Ride-Anlagen sind von Montag bis Freitag, wenn sie viele Pendler nutzen wollen, hoffnungslos ausgelastet. Und wer besonderes Pech hat, findet bei seiner Rückkehr einen Zettel hinter der Windschutzscheibe, auf dem man darauf hingewiesen wird, dass man „das Fahrzeug auf einem Privatgrundstück der Österreichischen Bundesbahnen widerrechtlich abgestellt“ hat. Das amtliche Kennzeichen wurde notiert. Im Wiederholungsfall drohen „kostenpflichtige Entfernung und Besitzstörungsklage“.
Nutzung werde zunehmen
So soll das Problem der Parkplatznot gelöst werden
Die bestehenden „Park & Ride“-Anlagen am Bahnhof Kühnsdorf sind oft überlastet. Falschparkern droht im Wiederholungsfall „kostenpflichtige Entfernung und Besitzstörungsklage“.
© Helmuth Weichselbraun