Österreich, genauer Kärnten, ist das erklärte Ziel des kroatischen Faschistenführers Ante Pavelić, als er sich am 6. Mai 1945 mit seinen Truppen aus Zagreb zurückzieht. In einem kilometerlangen Tross marschieren Angehörige der faschistischen Ustaša (Aufständische), kroatische und slowenische Nazi-Kollaborateure, Kosaken sowie serbische und montenegrinische Četniks, die sich unterwegs anschließen, Richtung Norden. Unter den Marschierenden befinden sich auch Zivilisten. Nachdem sie sich auf diese Weise vor der heranrückenden jugoslawischen Volksbefreiungsarmee in Sicherheit bringen wollten, will sich die Menschenkolonne in Kärnten den Briten ergeben.
Loibacher Feld
Wahrheit und Mythos über die Ereignisse in Bleiburg 1945
80 Jahre nach den Ereignissen steht fest, dass 50.000 bis 70.000 Personen Opfer von Vergeltungsmaßnahmen wurden – nicht aber am Loibacher Feld/Libuško Polje vor Bleiburg/Pliberk.
© Quelle: Chronik des Holocaust