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Umschlagplatz

Terminal Süd als großer Bahnhof für Container

Der Villacher Terminal Süd hat sich als Waren-Umschlagplatz für Container aus aller Welt etabliert. Hat aber noch Kapazitäten.

Blick auf das Containerlager am Villacher Terminal Süd: Sogar Zirkuswaggons wurden hier schon auf Schiene gebracht © kk
 

Bereits im 18. Jahrhundert wurden in England hölzerne Umverpackungskisten eingesetzt. Diese Vorläufer der heutigen Container erlaubten einen schnelleren Übergang der Waren vom Eisenbahn- zum Pferdetransport. Am ÖBB-Terminal Villach Süd zeigt sich, wie modern diese Transportgefäße immer noch sind. Der Terminal hat eine Umschlagkapazität von 4500 „internationalen Container-Einheiten“ (ITE). Die Gesamtmenge der Ein- und Ausgänge betrug im Vorjahr 36.886 ITE. Zigtausende Container werden hier also umgeschlagen. Von der Schiene auf den Lkw und umgekehrt. Und gelagert: Die Lagerfläche der ÖBB in Villach ist 15.000 Quadratmeter groß.

Es muss schnell gehen; es soll keine Leerflächen oder Leertransporte geben; es muss der richtige Container gefunden werden. Nicht auszudenken, wenn Badehosen statt Schuhe beim Kunden ankommen, Elektrogeräte statt Lego-Packungen.

Auch die Be- und Entlade-Logistik ist entscheidend: Wie etwa bekommt man Schotter oder Hackschnitzel aus einem Container wieder heraus? Wie verfrachtet man die einzelnen Güter? Hier werden permanent neue Lösungen entwickelt.

Wichtiger Standort

Die geografische Lage als Kreuzungspunkt Nord/Süd und Ost/Süd macht Villach für die ÖBB zu einem wichtigen Standort als Großverschiebebahnhof. Vor allem die Drehscheiben-Funktion für Containerverkehre in Richtung der Südhäfen Triest und Koper wertet Villach als sogenannten Dry Port, als Trockenhafen auf, weshalb Kärnten es zur Logistikdrehscheibe ausbauen will. Der Name des geplanten Konzepts: Alplogs.

Die elf Mitarbeiter des Terminals Villach arbeiten mit Kran und Container-Staplern, die zig Tonnen heben können. Darin sind Waren aus aller Welt, verstärkt natürlich aus dem asiatischen Raum, die sie selbst aber nie zu Gesicht bekommen.

In den Export gehen zum Beispiel Schnittholz und Pellets nach Italien. Importiert werden zum Beispiel Lebensmittel aus Italien. Auch Zirkuswaggons wurden hier schon von der Schiene auf die Straße gehoben. Dennoch hat der Terminal noch Kapazitäten und ist an Betriebsansiedelungen in Kärnten höchst interessiert.

Kommentare (1)

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hetore
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2
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Container Terminal

Schaut euch das Foto an. Das Terminal vergrössern, 11 Arbeitsplätze,
zusätzlich wollen unsere sehr geschätzten, hochgebildeten Bürgermeister Albel und Poglitsch noch einen Trockenhafen ( 100e) Container in der Schütt bauen, super plus 11 Arbeitsplätze - aber viele Beherberungsbetriebe verlieren ihre Gäste, die Anrainer sterben ja nur an LÄRM, GESTANK von den LKWs als Zu - Ablieferer, den großen Krananlagen. Aber ich bin sicher, beide Bürgermeister werden sich in Oberrain-Lederersiedung zur Ruhe setzen.

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