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Hausbrand Villach"Mir war gleich klar, dass wir nur mehr flüchten können"

Nach einem Hausbrand am Mittwochabend in Villach, steht eine Familie vor den Trümmern ihres Lebenswerkes. Das Haus ist unbewohnbar, die Brandursache wird ermittelt.

Michael Lußnig blickt auf sein ausgebrannte Haus © Scharf
 

Schweigend steht Michael Lußnig vor den Trümmern seiner Existenz. Der Villacher, er war selbst 38 Jahre lang Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Möltschach, musste hilflos mitansehen, wie sein Lebenswerk Mittwochabend in Flammen aufging. "Ich wollte gerade in die Dusche gehen als ich knirschende Geräusche hörte. Meine Frau schlug dann schon Alarm und sagte, dass es auf dem Balkon brennt. Ich rannte, holte den Feuerlöscher und wollte durch das Schlafzimmer hinaus und löschen. Das war nicht mehr möglich. Vom Vorhaus aus hörte ich die Scheiben zerschellen und wusste, ich darf da keine Luft reinlassen", schildert Lußnig Stunden, die der Familie ewig in Erinnerung bleiben werden. Auch der jüngste Sohn des Ehepaares war zum Brandzeitpunkt im Haus, verletzt wurde zum Glück niemand. "Mir war gleich klar, dass wir nur mehr flüchten können. Wir haben die wichtigsten Dokumente gesichert und sind hinaus", sagt Lußnig. 

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MichaelaAW
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Toi toi toi

Alles Gute der Familie! Ich hoffe auf viel Unterstützung der Nachbarn und Freunde.