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In PandemiezeitHeftige Debatten um Stundenreduktion des Villacher Chefarztes

Der oberste Arzt des Villacher Magistrats ließ sich mit Oktober auf 25 Stunden pro Woche reduzieren. FPÖ und ÖVP sprechen von einem "fatalen Signal in der Pandemie", Behördenleiter erklärt.

Magistrat Villach © (c) Weichselbraun Helmuth
 

Die Meldung sorgt bei Bürgern, im Villacher Magistrat und innerhalb der Stadtpolitik für laute Kritik und Unverständnis. Villachs Chefmediziner, Martin Herzeg, ließ sich mit Oktober auf 25 Arbeitsstunden pro Woche reduzieren. Der Schritt blieb wegen einer Umstellung der Arbeitsstruktur vielfach unbemerkt, gerät ob der Pandemie jetzt aber in den Fokus. Hintergrund für die Herabsetzung ist, wie Herzeg selbst sagt, "Teilzeit als Zukunftsarbeitsmodell im öffentlichen Gesundheitsdienst und sein zweites Standbein", eine Privatpraxis für Orthopädie in Villach. Sachabteilungsleiter im Magistrat bleibt er weiterhin.

Kommentare (4)
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GordonKelz
1
7
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Natürlich gibt es heftige Debatten,

berechtigter Weise, es wird die Stelle als
Gemeindearzt ad absurdum gestellt, der
Lächerlichkeit ausgeliefert...da wird viel Steuergeld in die Hand genommen, das wohl eingesteckt wird aber möglichst ohne jegliche Leistung!
Gordon Kelz

mcmcdonald
2
19
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Dann geh ich auch Teilzeit...

.... und kassier die Zuschläge für die Überstunden wenn eh “ ohnehin einem Vollzeitjob” gleich gearbeitet wird.

Bond
3
50
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Lei lei

Absurde Teilzeitregelung.
Vetternwirtschaft im Magistrat.
Geschwurbel der Verantwortlichen.
Im Amt Patienten keilen, als Wahlarzt abkassieren.

erstdenkendannsprechen
2
29
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da bleibt einem nur kopfschütteln -

und das ist viel zu wenig.