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Villach"House of Steel" schlitterte in die Pleite

Die Verbindlichkeiten betragen 160.000 Euro, 15 Gläubiger sind betroffen. Der Betrieb soll fortgeführt werden.

©  Markus Traussnig
 

Über das Vermögen der House of Steel Metallverarbeitung KG aus Villach wurde ein Konkursverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet - das teilt der Alpenländische Kreditorenverband mit. Die Verbindlichkeiten betragen rund 160.000 Euro, die Aktiva werden mit 27.000 Euro in Form von Aussenständen angeführt. 15 Gläubiger und keine Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen. Der Betreiber plant die Fortführung des Betriebes, angeboten wird ein Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent.

Die KG beschäftigte sich von 2012 bis 2018 überwiegend mit dem Einzelhandel für Bekleidung und ab 2018 (und sodann verstärkt) mit dem Gewerbe der Kunstschlosserei. Als Ursache für die Insolvenz führt der Geschäftsführer "ein immer größer werdendes Verlustgeschäft mit dem Einzelhandel und die harte Konkurrenz durch Einkaufszentren" an. Ein Teilbetrieb wurde bereits im Mai 2018 verkauft. Erfolgversprechend verlief, laut Angaben des AKV, das zwischenzeitig hochgefahrene Schlossereigewerbe. Dieses kann aber trotz eines Verkaufserlöses aus dem Bekleidungsgeschäft die Verluste der Vorjahre nicht mehr auffangen. Die Corona-Krise käme zudem dazu.

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