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Nach Tod von 37-JährigemOffener Brief einer Witwe an die Bundesregierung

Völlig unerwartet verstarb ein 37-jähriger Chorsänger und Musikant Anfang April. Wochen danach bittet seine Witwe die Regierung, ihn "würdig" verabschieden zu können.

Christina Plattner und ihr verstorbener Ehemann Bernd © KK/Plattner
 

Das Ableben eines jungen Familienvaters, Finanzberaters und Sängers sorgt in den Gemeinden Radenthein und Feld am See nach wie vor für tiefe Betroffenheit. Der erst 37-jährige Bernd Plattner ist am 3. April völlig unerwartet verstorben. Das Chorsingen und Musizieren in einer Trachtenkapelle war die große Leidenschaft des Ehemanns von Christina Plattner und Vaters von Melissa (8) und Felix (4).

Kommentare (8)

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Katerchen
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Freiluft?

Bei den derzeitigen Temperaturen könnte man das doch im Freien machen - Freiluftbühnen wird´s doch in der Gegend genug geben?

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Katerchen
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by the way

Dem Verstorbenen wird´s wurscht sein, ob 2, 20 oder 200 Leute im posthum Ehre erweisen - da geht´s NUR um die Lebenden - und die sollten möglichst weiterleben.

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pescador
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So traurig dieses Einzelschicksal auch ist

Vorrang hat das Gemeinwohl. Es hat Beispiele von Trauerfeiern gegeben, wo sich das Virus Clusterartig ausgebreitet hat und wo ein ganzer Ort knapp vor der Sperre war. Ist ja auch verständlich, wenn Vereinsmitglieder, Musik, Freunde und Familie auf engstem Raum für Stunden zusammen kommen.

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Dobermann1
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Traurig

Ich finde das es einfach zu weit geht das die Beerdigungen Besschränkungen ausgesetzt sind wegen gerade mal 8 infizierten die sowieso in Quarantäne sind.
Und nein es ist nicht immer das Allgemeinwohl das wichtigste. denn jeder der Angst hat soll eben Abstand halten oder eben der Veranstaltung fern bleiben

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dude
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Dies ist ein extrem berührendes Schicksal,

das man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht! Herzliches Beileid der gesamten Familie!
Man stelle sich aber einen großen Trauergottesdienst vor, bei dem alle zu Zeit geltenden Sicherheitsmaßnahmen ausgesetzt werden: Eine volle Kirche mit 150 - 200 Trauergästen, in diesem Fall 2 Chöre in voller Besetzung, die Menschen sitzen Schulter an Schulter in den Bänken, es wird getrauert, geweint, geschluchzt. Wie es bei einer Verabschiedung "normal" ist. Es wird kondoliert und umarmt und gedrückt, natürlich mit Tränen in den Augen und auf den Wangen, es finden Tausende Handschläge statt, mit Händen, die zuvor Tränen getrocknet hatten. Und man stelle sich vor, ein einziger davon ist infiziert, weil er zufällig mit einem Freund Kontakt hatte, der zufälligerweise zwei Tage zu vor beruflich in Wien zu tun hatte....
Und man stelle sich das Gezeter der kirchenkritischen Geister vor, wenn sich so eine ganze Trauergesellschaft massiv ansteckt - wie wir es Anfang März in Völkermarkt erlebt hatten...
Und man stelle sich auch die Vorwürfe vor, die man sich selbst macht!

Mein herzlichstes Beileid nochmals der Trauerfamilie und ich wünsche Ihnen, dass Sie nach Ende der Corona-Gefahr, wann auch immer dies sein mag, einen würdigen Verabschiedungsgottesdienst zelebrieren können, ohne Sicherheitsabstände und ohne Schutzmasken, mit einem wunderschönen Chorgesang, mit Handschlägen und Umarmungen und mit gemeinsamen Weinen und Drücken! Alle Gute!

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GordonKelz
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Muss möglich gemacht werden.

Das Leid ist so schon kaum zu ertragen!
Gordon Kelz

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forstvit
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Einfach...

...auf den Punkt gebracht.
KURZ und bündig.

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gonde
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@forstvit - Ach wie witzig!

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