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Villach, FriaulWie Literaturstipendiantin Ulrike Wiegele "ihr Kanaltal" schätzen lernte

Ursula Wiegele verbrachte vier Wochen als Literaturstipendiatin in Villach und recherchierte dabei für ihren neuen Roman, der im Kanaltal spielt.

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Cave del Predil, einst lebendiger Bergwerksort, heute ein „Lost Place“ © Helmuth Weichselbraun/ Buch: „Verfallen und Vergessen“, Styria 2017
 

"Noch nicht richtig Italien“ war das Kanaltal für uns Kinder auf der Fahrt von Villach ans Meer, eine arme Gegend mit verrosteten Blechdächern, und dann noch dieser Name, der nach Abwasser roch! Auch das Flussbett wirkte ärmlich für uns, die wir die Drau als Urbild eines Flusses im Kopf hatten, so wenig Wasser war da zwischen den Steinen, manchmal nicht mehr als ein Rinnsal. Die hohen Berge rundum, viel schlimmer als zu Hause, wo wir nur eines wollten: das Meer. Welche Erleichterung, als nach Gemona die Landschaft flach wurde, Weinreben zu sehen waren, Pinien und Zypressen.

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wernbergerbua
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Lesenswert?

Verbesserungsvorschlag an die Redaktion

Ich habe diesen Bericht auch in der heutigen Kleinen Zeitung mit sehr großen Intersse gelesen. Es hätte den Bericht sicherlich nicht geschadet die Ortsnamen ergänzend auch in ihrer ursprünglichen Deutschen bzw. Slowenischen Form zu schreiben. Das Gebiet war ja bis vor 100 Jahre ein Teil von Kärnten und die Italinischen Namen sind ja erst danach entstanden.

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