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Wegen TerminschwierigkeitenAus für "autofreien Tag" am Ossiacher See

Touristiker konnten sich auf keinen Termin einigen. "Autofreier Tag" am Ossiacher See findet heuer nach 14 Jahren nicht mehr statt.

© KLZ/Markus Traussnig
 

Der Sommer scharrt in den Startlöchern, mit ihm eine Reihe von Veranstaltungen rund um die Seen. Ein großes Event - mit durchschnittlich 18.000 Teilnehmern - ist heuer nicht mehr am Start: "Ossiacher See autofrei" findet nach 14 Veranstaltungsjahren nicht mehr statt. "Es war ein fester Bestandteil in unserem Kalender, aber leider haben wir keinen für alle passenden Termin finden können", erklärt Organisator Martin Widrich, Geschäftsführer der Kärnten aktiv GmbH. Er habe mit den verschiedenen Tourismusverbänden rund um den Ossiacher See gesprochen, "irgendwie haben wir dann keinen Konsens über den Termin gefunden." Es seien zudem auch nicht alle Diskussionspartner von der Straßensperre begeistert gewesen, "im Grunde haben wir die Sache dann zerredet."

Am 21. Mai 2017 war die letzte Veranstaltung am Ossiacher See. "Es war uns eine große Ehre, vierzehn Mal diese tolle Veranstaltung am Ossiacher See abzuhalten", heißt es auf der Homepage von Ossiachersee-autofrei. Nun werden alle Energien für den autofreien Tag am Wörthersee gebündelt, diese findet wie geplant am 29. April statt.

Kommentare (3)

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FireOBi
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Armutszeugnis

Sehr schade, dass es den Verantwortlichen nicht gelungen ist, sich auf einen Termin zu einigen, wo für ein paar Stunden die Straße gesperrt um der Bevölkerung und auch Gästen ein einzigartiges See-Erlebnis zu ermöglichen. Offensichtlich ist Schrebergartendenken wichtiger als gemeinsam an einem Strang zu ziehen und den See überregional als Erholungsgebiet und Radler-Paradies zu positionieren.

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enzianbrenner
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:-)

das ist auch gut so, die meisten autofahrer sind ja wohl nicht aus spass unterwegs ... diese "spassindustrie" soll in die schranken geschickt werden !

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CuiBono
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Noch immer zuwenig

Einschränkungen des Individualverkehrs vorhanden?
Man möchte meinen - Ja.

Diese autofreien Tage sind ein einziger Witz und mit all den mit öffentlichen Geldern - auch meinen SteuerEuronen - errichteten schönen Radfahr- und Spazierwegen in den betroffenen Tourismusregionen schon längst ohne jegliche Berechtigung.

Wenn ich meine bettlägrigen oder sonstwie ans eigene Heim gefesselten Verwandten und Freunde nicht mehr aufsuchen und versorgen kann, weil irgendwelche Vollkoffer eine ganze Region für die Autofahrer sperren, dann hört sich der Spass auf.

Des Einen Freud, des Andern leid.
Ja eh.
Aber nicht mutwillig und bar jeglicher Verhältnismäßigkeit bitte.

Danke!

Und JA - unbestritten, auch für MICH als Gelegenheitsradfahrer, die Süduferstraße am WS ist für Radler ein einziger WITZ.
Wie viele Bürgermeister haben da eigentlich ihre "Aktien" drin?
An der lächerlichen und beständigen Misere - mein Ich.

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