Im Oktober letzten Jahres erreichte die Mitarbeitenden der „MaxLinear Austria GmbH“ die Nachricht, dass die Konzernmutter mit Sitz in Kalifornien, den Standort Villach komplett schließen werde. Das Unternehmen bot Produkte für Netzwerke und digitale Heimnetzwerke an. Ende März 2024 war es so weit – knapp 100 Menschen verloren ihre Arbeit. Diese Maßnahmen betrafen auch Standorte weltweit, jedoch traf eine 100-prozentige Liquidation nur Villach. „Die Geschichte von ‚MaxLinear‘ Villach ist eng mit Infineon verbunden“, heißt es aus ehemaligen Mitarbeiterkreisen. Zur Aufklärung: Was am Ende „MaxLinear“ war, war zuvor „Infineon Wireline Communications Division“, danach „Lantiq“. 2015 wurde das Unternehmen von „Intel“ übernommen und im April 2020 verkaufte Intel an „MaxLinear“.
Technologiestandort Villach
„Für viele hängt alles von der Infineon ab“
Nach dem Aus für „MaxLinear“ mit Standort im Technologiepark Villach (tpv), spricht ein ehemaliger Mitarbeiter über die Veränderungen der Branche. Wie es im tpv weitergeht und was noch geplant ist.
© KLZ/Stefanie Moser