Bezirk St. Veit Gastronomie, Tourismus und Handwerk suchen händeringend nach Fachkräften

Der Arbeitsmarkt hat sich erholt, der Mangel an Fachkräften bereitet aber große Sorgen. Vor allem Gastronomiemitarbeiter sind während der Pandemie in andere Branchen abgewandert.

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Bei Springer Maschinenfabrik in Friesach steht die Ausbildung der jungen Fachkräfte im Fokus © MC DIGITALPRODUKTIONS GMBH
 

Der Arbeitsmarkt im Bezirk St. Veit habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten laut Arbeitsmarktservice (AMS) schneller erholt als erwartet. Allerdings verstärke sich der Mangel an Facharbeiterinnen und Facharbeitern weiter. Im Juni wurden 1092 Personen als arbeitssuchend gemeldet. Diesen gegenüber stehen 582 offene, sofort verfügbare Stellen. Davon setzen aber 308 Stellen zumindest eine Lehrausbildung voraus. Mit dem geforderten Ausbildungsniveau sind 604 Arbeitsuchende vorgemerkt. Der Mangel an Fachkräften ziehe sich durch alle Branchen heißt es aus der Wirtschaftskammer. Egal ob Tourismus, Industrie, Handwerk oder Gewerbe - es fehlen überall gut ausgebildete Mitarbeiter. "Wir haben einen eklatanten Fachkräftemangel und das nicht nur im Bezirk, sondern in ganz Kärnten und Österreich", sagt Walter Sabitzer, Obmann der Wirtschaftskammer St. Veit.

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