OsttirolKrampus-Bilanz: 51 Verletzte im Lienzer Krankenhaus

Auch heuer wieder „weniger“ Opfer. Verletzte kamen aus ganz Osttirol in das Lienzer Krankenhaus. Verhältnis war heuer nicht ausgeglichen.

Quer durch den Bezirk verletzten sich Krampusse und Raufer © Brunner Images
 

Der Zauber ist vorbei. Die Krampus- und Raufersaison 2017 ging ohne gröbere Zwischenfälle zu Ende. „Nur“ 51 Verletzte vermeldet das Bezirkskrankenhaus Lienz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das zwar ein kleiner Anstieg. Es gab allerdings auch schon deutlich mehr Opfer bei den Krampus- und Klaubauftagen. 2015 vermeldete das Lienzer Spital etwa 100 Verletzte. Die Dunkelziffer dürfte immer noch recht hoch sein.

Acht Frauen sind unter den 51 Verletzten. Regional gibt es laut Primar Andreas Mayr vom Lienzer Krankenhaus keine Auffälligkeiten. Die Verletzten seien aus allen Osttiroler Regionen gekommen – von Prägraten über Lienz bis Anras. Und auch Kärntner wurden behandelt. Stationär aufgenommen mussten heuer fünf Menschen werden. „Es waren kleinere Verletzungen, nichts Grobes. Aber eine Nasenbeinfraktur muss man halt stationär machen“, sagt Mayr. Eine Zahl, die in den vergangenen Jahren konstant war, ist heuer anders – nämlich das Verhältnis der verletzten Krampusse und Zuschauer. Etwa 73 Prozent der Verletzten waren heuer Zuschauer, nur 27 Krampusse. Bis dato war das Verhältnis stets 50:50.

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