Lienz

Alemagna-Debatte in Osttirol verhärtet sich

Schett attackiert die Spitze des Tourismusverbandes scharf - weil sie bei einem Treffen einer italienischen Delegation dabei war. Theurl und Frömel weisen Vorwürfe zurück.

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THEMENBILD: GEPLANTE EINFUeHRUNG EINER PKW-MAUT AUF DEUTSCHEN STRASSEN
© APA/BARBARA GINDL
 

Eigentlich war das Thema Alemagna schon vom Tisch – bis sich Ende November Osttirols Planungsverbandsobleute und Touristiker mit einer norditalienischen Delegation in Lienz trafen. Unter anderem stellte der italienische Professor Giovanni Campeol von der Universität Venedig die Ausbaupläne der Alemagna-Autobahn vor. Ein Projekt, das vom Europäischen Parlament bereits eine Absage erhalten hat. Aufgrund des Treffens gibt es jetzt Wirbel im Vorstand des Tourismusverbandes Osttirol. Sowohl Obmann Franz Theurl als auch der Aufsichtsratsvorsitzende Werner Frömel waren mit dabei.

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Pep77
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Osttiroler im Land der Träume 2

Kann sein das ein Bergbauer keine Autobahn braucht aber ich hätte einem Landtagsabgeordneten mehr Weitblick zugestanden. Leider gibt's den nicht. Will man eine Region weiter bringen, dann muss eine Diskussion ohne Tabus geführt werden. Der Plöckentunnel und eventuell eine Verkehrsverbindung nach Norden wäre meines achtens sehr sinnvoll. Man muss zumindest mit unseren Europäischen Nachbarn in Kontakt und treten und mit ihnen diskutieren. Das sollte man von einem Landtagsabgeordneten zumindest erwarten können. Stur auf einem Standpunkt beharren ist Politik von gestern. Dialog mit unseren Nachbarländern ist angesagt. Anscheinend ist es wirklich so, dass man als Politiker bei uns keinerlei Bildung und keinerlei Weitblick und Kommunikationsbereitschaft benötigt und das ist schade

Pep77
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Osttiroler im Land der Träume

Diese Diskussion ist wieder einmal Typisch für uns. Während andere Nägel mit Köpfen machen schlafen wir schön weiter und träumen von einem Auto- bzw. Verkehrsfreien Osttirol und Oberkärnten. HALLO MEINE DAMEN UND HERREN BITTE AUFWACHEN !!!! Die Gegner von Verkehrsprojekten meinen es vielleicht gut allerdings schaden sie der ganzen Region. In unserer Gesellschaft ist es nun einmal so das die Verkehrswege unsere Lebensadern sind. Da wo kein Verkehr da keine Wirtschaft, keine Arbeitsplätze kein Tourismus. Wenn die Träumer aus Osttirol ach so gegen jede Art von Verkehr, Straße oder Autobahn sind, sollten sie mit gutem Beispiel voran gehen und ihr Auto verkaufen und zu Fuß gehen. Schön langsam habe ich diese Art von Heuchelei satt! Am ersten Tag an der Wirtschaftsuniversität lernt man, dass es da wo es keine geeigneten Verkehrswege gibt, schwierig ist Wirtschaft zu treiben und Arbeitsplätze zu schaffen. Natürlich sind gute Autobahnen noch keine Garantie für Arbeitsplätze, allerdings durch das Verkehrsaufkommen und die besser Anbindung an das internationale Verkehrsnetz tut man sich wesentlich leichter. Diese selbstgefälligen Wichtigtuer warten lieber, bis dann endgültig kein Junger mehr in unserer Region ist, dann wird gejammert das keine jungend mehr da ist und das Osttirol ausstirbt. Will man der Jugend hier eine Chance geben, dann müssen die Lebensadern ausgebaut werden, das Internet muss ausgebaut werden und innovative Unternehmen müssen angesiedelt werden.