OsttirolTour auf den Großvenediger kam Mountainbikern teuer zu stehen

Bezirkshauptmannschaft Lienz brummte Mountainbikern für Tour auf den Großvenediger Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro auf. Landesverwaltungsgericht zeigte sich gnädig und reduzierte diese auf 500 Euro.

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Das Befahren von Sperrzonen kann teure Strafen nach sich ziehen © (c) APA/JOHANN GRODER
 

Eine Mountainbike-Tour auf den Gipfel des Großvenedigers auf 3657 Meter Seehöhe kam zwei Sportlern teuer zu stehen. Auf einem Blog haben die Mountainbiker, wie auch die Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts bestätigt, ihre Tour zuvor groß angekündigt. Am 21. Juli 2021 war es dann soweit. Die Tour führte sie hinein in den Nationalpark Hohe Tauern inmitten der Außen- und Kernzone bis zum Gipfel des Großvenedigers und anschließend retour. Mit im Gepäck: eine Kamera. Und das war offensichtlich ein Fehler.

Kommentare (4)
radisoft
11
5
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Sieht nach

Freeride Inc. aus.
Suchergebnisse zeigen auf dem Blog und FB zu einer Großvenediger-Tour, die Links gehen aber alle ins Leere.
Deswegen bin ich für Tagestouren immer in Italien unterwegs, weitaus entspannter.
Bei uns gibt's fast nix außer den Murmelbahnen von Flow Trails für E-Biker ohne Fahrtechnik...

dobrac2166
5
13
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Tatsächlich wird

es uns Bikern in Österreich - abseits langweiliger Flowtrails und wenigen Ausnahmen - sehr schwer, sich legal zu vergnügen. Was aber kein Freibrief für so ein Sperrgebiete ist! Würde sagen großes Glück gehabt, kein großes Trara, nix mehr posten und Strava auf privat stellen :-)

neumond
16
8
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ohne e wäre ich für straffreiheit

mit: bis zum existenzminimum.

neumond
11
10
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ohne e wäre ich für straffreiheit

mit: bis zum existenzminimum.