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UmfrageSo denken die Osttiroler über den Lockdown

646 Osttiroler haben bis heute, 23. November, an unserer Umfrage teilgenommen. 48 Prozent sagen: "Der zweite Lockdown" ist gerechtfertigt. Wie denken Sie darüber? Machen Sie mit.

Menschenleere Straßen in der Lienzer Innenstadt © Nicole Kari
 

Die Weihnachtsbeleuchtung hängt, aber der vorweihnachtliche Handel steht. Mit dem zweiten Lockdown sind in der Lienzer Innenstadt die Lichter in den meisten Geschäften ausgegangen. Die Straßen sind wie leergefegt. Plaudereien im Vorbeigehen gibt es keine mehr. Das soziale Leben kommt in vielen Bereichen zum Stillstand. Umso mehr drängt sich die Frage auf: Wie gehen die Osttiroler damit um?

Wir wollen wissen, wie Sie über den Lockdown denken. Die Auswertung unserer Umfrage wird in den kommenden Tagen präsentiert. Wir sind gespannt auf Ihre Antworten. Hier geht es zu unserer Umfrage:

"Ich vermisse meine Freundinnen sehr"

Verena Steiner (30), selbstständig: „Ich bin mit meinem Food-Bike in Lienz unterwegs. Ich habe wegen dem Lockdown weniger Kunden, aber es zahlt sich für mich aus. Durch die Arbeit stehe ich mit anderen in Kontakt. Was mir aber sehr fehlt, sind meine Freundinnen in Klagenfurt und Innsbruck. Wir schreiben uns in einer WhatsApp-Gruppe, Video-Telefonie ist auch gelungen.“

Verena Steiner aus Lienz
Verena Steiner aus Lienz Foto © Nicole Kari

"Ich hoffe, Weihnachten alle wieder zu sehen"

Marion Schuberth (48), Servicekraft: „Da jetzt die Saison vorbei ist, wäre ich gerne nach Wien gefahren, um meine Familie zu besuchen. Auch Freunde treffen ist nicht möglich. Meine Oma ist in einem Pflegeheim. Ich hoffe, sie zu Weihnachten alle wiederzusehen. Der Lockdown hätte früher kommen müssen, teils finde ich die Maßnahmen nicht in Ordnung.“

Marion Schuberth aus Lienz
Marion Schuberth aus Lienz Foto © Nicole Kari

"Meine Besuche am Friedhof müssen sein"

Maria Klocker (70) Pensionistin: "Wir sind eine Großfamilie, die zusammenhält. Auch in der Corona-Zeit bin ich als Oma für die Enkelkinder da. Mit Verwandten und Freunden wird telefoniert. Zwei Mal pro Woche gehe ich auf den Friedhof. Das lasse ich mir nicht nehmen. Mit Haus und Garten geht es uns aber gut. Jene, die in der Stadt in einer Wohnung leben, tun mir leid."

Maria Klocker aus Iseltal
Maria Klocker aus Iseltal Foto © Nicole Kari

 

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