„Schade – Osttirol kann deutlich mehr als das.“ „Es machte alles einfach keinen Sinn. A echta Schmarrn, der Film.“ „Wenn ich eine Osttirolerin wäre, wäre ich sauer. Frechheit, wie das Dorf dargestellt wird.“ In den (regionalen) sozialen Medien und Kommentarspalten musste der ORF-Landkrimi „Schnee von gestern“ teils harsche Kritik einstecken. Der Mitte Jänner ausgestrahlte, unter anderem am Tristacher See spielende, TV-Film missfiel nicht nur vielen Zuschauerinnen und Zuschauern wegen seiner teils als unlogisch und verwirrend empfundenen Handlung, vor allem die klischeehafte Darstellung Osttirols bis hin zum fiktiven Gemeindenamen „Inner Ainöd“ stieß vielen auf.
Landkrimi-Schelte
Jungautoren kritisieren den ORF für „blutrünstige Dorfbewohner“
Der Landkrimi „Schnee von gestern“ verärgerte viele im Bezirk Lienz. Danach warben zwei Osttiroler Jungautoren für ihren eigenen Krimi – nun folgt die Antwort des ORF.
© Andre Schmidt