In Oberösterreich ging es schneller. Dort hat die SPÖ Mitte Juni per Urabstimmung Martin Winkler zum neuen Vorsitzenden gekürt. In Tirol war es nicht so dringend, weil Philip Wohlgemuth schon Landeshauptmannstellvertreter ist. Zumindest für Nicht-Sozialdemokraten wirkt es weniger wichtig, dass er am Samstag auch Parteichef wird. Die postwendend sicher folgende Interpretation der Zustimmungsprozente ist ein Spielchen, das PR-Strategen und Journalisten mehr interessiert als die Öffentlichkeit. Das gilt zunehmend auch für das Verhalten von Wohlgemuth-Vorgänger Georg Dornauer.