Schadenersatz in der Höhe von 310 Millionen Euro lautete das Urteil gegen die Osttiroler Firma Funtime mit Sitz in Dölsach, das ein Gericht in Orlando (USA) gefällt hat. Ein 14-Jähriger war, wie berichtet, mit der von Osttiroler Unternehmen errichteten Free Fall-Anlage gefahren und dabei tödlich verunglückt. Er ist mit nicht zulässigem Gewicht aus seinem Sitz aus einer Höhe von 21 Metern zu Boden gestürzt. Jetzt nimmt die Firma Funtime - die den tragischen Unfall zutiefst bedauert - erstmals zum Vorfall und zum Urteil Stellung. „Die Freefall-Anlage wurde von uns im November 2021 in Orlando, Florida, nach den geltenden Normen und Vorschriften geplant, berechnet, gefertigt und montiert“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme.
Todesfall in Orlando
Schadenersatz-Urteil auf 310 Mio. Euro: Osttiroler Firma spricht von manipulierter Anlage
Jenes Osttiroler Unternehmen, das zu 310 Millionen Euro Schadenersatz verurteilt wurde, behauptet, die Sitze an der Free Fall-Anlage in Orlando seien manipuliert worden.
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