Mit 180 km/h fegte der Sturm am vergangenen Freitag durch die Venedigergruppe. Dabei hat er am Felberpass das Dach der St. Pölntner Hütte in 2481 Metern Seehöhe zwar nicht mitgenommen, aber schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das Blech wurde zum Teil weggerissen und mit ihm auch die Dachpappe. Nur mehr nacktes Holz ist bei einem Gutteil des Daches übrig geblieben. Stark beschädigt wurden auch sechs Solarpaneele für die Stromerzeugung. Abgelegt wurde auch der Kamin und die Gaupen. Reinhold Hofmann aus Toblach ist Hüttenwirt und Hüttenwart der St. Pöltner Hütte, die dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) gehört.