Patrick Ortner ist Landmaschinentechniker, arbeitet seit zwei Jahren beim Roten Kreuz und ist 2015 der Bergrettung Lesachtal beigetreten. „Auf der hilfsbereiten Seite zu sein, war immer schon mein Ziel“, sagt der 23-jährige Lesachtaler, der die Ausbildung bei der Einsatzorganisation 2018 abgeschlossen hat. Damit will sich Ortner nicht zufriedengeben, im Vordergrund steht seine Ausbildung zum Notfallsanitäter, die er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Rotkreuzmitarbeiter in der Ortsstelle Kötschach-Mauthen absolviert. Er möchte demnächst den „Einsatzleiterkurs“ machen. Als Rettungssanitäter gibt er sein Wissen an die Bergrettungskameraden weiter. „Wie in meinem Beruf als Rotkreuzmitarbeiter, weiß ich auch als Bergretter, sobald ich in den Einsatz gehe, kann ich Menschen helfen.“ Wenn es nicht überall Ortsstellen mit Freiwilligen gäbe, würden viele Vorfälle nicht so gut ausgehen.

Wie bei der Bergrettung oder im Beruf gibt es für Ortner auch belastende Situationen. „Hier ist es wichtig, dass man darüber redet und es nicht mit sich herumträgt“, rät Ortner. Für ihn sind Familie und Kameraden wichtige Gesprächspartner, um Erlebnisse aufzuarbeiten. Klettern, Bergsteigen, Radfahren und Tourengehen im Winter zählen zu seinen Hobbys. Besonders gerne ist Ortner in den heimischen Bergen unterwegs. Zu seinen Lieblingsgipfeln zählt der Lumkofel. „Es ist toll, wenn man teilweise mit dem Rad oder zu Fuß auf den 2287 Meter hohen Gipfel steigt und einen herrlichen Blick bis nach Unterkärnten und nach Südtirol hat.“ Mit seinem Vater hat er auch das 4164 Meter hohe Breithorn in der Schweiz bestiegen.



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