Lawinen sind nahe des Schleierfalls im hinteren Maltatal schon etliche ins Tal gedonnert. Das allein ist nichts Neues. Aber: Am Samstag wurden die Schneefelder auf dem Mirzkessel erstmals gesprengt, um die Gefahr zu bannen. Bürgermeister Klaus Rüscher: „In den nächsten Tagen wäre die Lawine mit Sicherheit abgegangen, und das unkontrolliert.“ Schwere Gerätschaften waren bis spät in die Nacht im Einsatz. Die Straße ist seit Sonntag wieder passierbar, aber rechts und links türmen sich meterhohe Wände auf – und das wohl bis zur Schneeschmelze. Geräumt wird der jetzt noch liegende Schnee nicht mehr.