Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

SpittalRadlobby darf kein Transparent anbringen

Innenstadt-Unternehmer Hellmuth Rieder würde Radlobby erlauben, an seiner Hausfront auf die Verkehrsmisere aufmerksam zu machen. Stadt lehnte Ansuchen ab, da "es das Ortsbild des Schlosses Porcia stören würde".

An dem (gelben) Rieder-Haus wurde Radlobby Anbringung von Transparent untersagt. Es würde Ortsbild von Schloss stören. © Andrea Steiner
 

Anfang Juni, nachdem bekannt wurde, dass es in der Brückenstraße zu keiner Begegnungszone kommen wird, setzte die „Radlobby Spittal“ ein Zeichen: Ein Transparent mit der Aufschrift "Wort halten! Verkehrskonzept umsetzen!" wurde am Torbogen am Hauptplatz angebracht. Obwohl die Hausbesitzerin ihr Einverständnis gegeben hatte, musste es entfernt werden. Es hätte eine Genehmigung des Verkehrsreferats der BH benötigt. Als die Behörde aufgrund einer Anzeige tätig wurde, wurde gerätselt, wem das Transparent wohl ein Dorn im Auge gewesen sein könnte? Gerüchten zufolge soll Bürgermeister Gerhard Pirih tätig geworden sein. Trotz Nachfrage, gab es bisher von Pirih dazu keine Antwort.

Kommentare (2)

Kommentieren
joschi41
3
10
Lesenswert?

Kleinlich

Mein Gott, was wäre schon dabei, das Transparent befristet (ein paar Wochen) zu erlauben? Der Ablehnungsgrund ist lächerlich. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, wundert sich, was an sinnentleerter Werbung im Stadtgebiet herumhängt. Die sinnentleerte Werbung im Stadtbereich, die passt schon? Im Übrigen: BM Pirih sollte vom Ross herunter und sich angewöhnen auf Zuschriften zu antworten. Möchte er das nicht, kann er sich Wahl-Hausbesuche nächstes Jahr sparen.

nussrebell
1
13
Lesenswert?

Es ist wirklich kein Wunder...

... dass Spittal eine sterbende Stadt ist. Vor so viel Spießbürgertum flüchtet jeder halbwegs zu freiem Denken fähiger Mensch.