Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Brückenstraße Stadt sieht kein Versäumnis, Opposition kritisiert

Keine Begegnungszone: Stadtgemeinde Spittal schiebt den "Schwarzen Peter" zurück an Landesart Martin Gruber. Die Gemeinderäte Gerhard Köfer (Team Kärnten) und Johannes Tiefenböck (Grüne) fordern, dass endlich zur Tat geschritten wird.

In der Brückenstraße wird man wohl noch weiter auf eine Begegnungszone warten müssen © Kleinsass/KLZ
 

Stellungnahme der Stadt Spittal

In Absprache mit allen sechs Fraktionen des Spittaler Gemeinderates wurde aufgrund des Exklusivberichts in der Kleinen Zeitung "Brückenstraße: Bau ist auf Eis gelegt" eine Reaktion formuliert. "Wir verwehren uns in aller Deutlichkeit gegen die Darstellung des Landes Kärnten, die Stadtgemeinde Spittal sei säumig gewesen und das Land Kärnten sei in die Planungen nicht eingebunden gewesen. Zuallererst sei festgestellt, dass die Stadtgemeinde Spittal fachlich und rechtlich kompetente Partner (u. a. Verkehrsplaner Harald Frey von der TU Wien), zur Entwicklung und Umsetzung des Verkehrsentwicklungskonzepts (VEK) engagiert hat. Im VEK wurden unter Einbeziehung der Bevölkerung (Bürgerbeteiligung), der maßgeblichen Meinungsbildner aus Wirtschaft/Wirtschaftskammer, (Landes-)Behörden und Einsatzkräfte Maßnahmenvorschläge zur Verkehrsberuhigung erarbeitet, die sowohl von der Stadtgemeinde Spittal als auch vom Land Kärnten positiv bewertet wurden.

Kommentare (1)
Kommentieren
ErichGolger
0
1
Lesenswert?

Seit Jahrzehnten wird in Spittal über Verkehrskonzepte gesprochen,


viele Spittaler Bürger haben sich in Diskussionen und Erstellung von Konzepten eingebracht. Ich selbst habe mich seit mehr als 25 Jahren um die Verkehrsentflechtung in Spittal bemüht.

Immer wieder wurden Verkehrszampanos bezahlt, um universitäre Konzepte zu erstellen, obwohl seitens bemühter Bürger einiges an brauchbaren Unterlagen zusammengestellt und den Spittaler Stadtverantwortlichen nähergebracht wurde.

Es wird wohl populistisch erfolgreicher sein, einen Radweg durch die Lieserschlucht zu verkaufen, als ein ordentliches Verkehrskonzept umzusetzen. Auch wenn beim Konzept für den Radweg die derzeit in Umsetzung befindliche Sanierung der Stützmauer, die wahrscheinlich mehr kostet, als für den ganzen Radweg veranschlagt war, vergessen wurde...