Riegerbach in DöbriachGrößtes Hochwasserschutzprojekt des Jahres

Das Döbriacher Becken liegt nach dem aktualisierten Gefahrenzonenplan in der roten und gelben Zone. Um 400 Objekte nachhaltig zu schützen, werden entlang des Riegerbachs Hochwasserschutzmaßnahmen im Ausmaß von 4,5 Millionen Euro umgesetzt.

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Der Mündungsbereich des Riegerbachs am Millstätter See: Entlang des Bachs, der sich durch ganz Döbriach schlängelt, werden ab Herbst Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt
Der Mündungsbereich des Riegerbachs am Millstätter See: Entlang des Bachs, der sich durch ganz Döbriach schlängelt, werden ab Herbst Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt © KK/Gert Perauer
 

Unwetter und Starkregen häufen sich seit einigen Jahren. Um die Ortschaft Döbriach, die an den Millstätter See grenzt, nachhaltig vor Überschwemmungen zu schützen, wird ein groß angelegtes Hochwasserschutzprojekt in Angriff genommen. Für den Fall, dass ein massives Hochwasser-Ereignis eintritt, liegen nämlich 400 Objekte, darunter auch Gewerbe- und Tourismusbetriebe, im Gefährdungsbereich. Herbert Mandler von der Wasserwirtschaft zeichnet für die Umsetzung verantwortlich: „Auf einer Länge von 3,5 Kilometern werden die bestehenden Dämme des Riegerbachs – beginnend bei der Seemündung – erhöht und die Ufersicherungen saniert. Im oberen Bereich von Döbriach wird das Bachbett hingegen eingetieft. Zwei Fuß- und Radwegbrücken werden im Zuge der Bauarbeiten in Seenähe erneuert.“

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