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SpittalDer Hauptplatz wird eine Begegnungszone

Radfahrer und Fußgänger sind im neuen Verkehrskonzept klar die Nummer eins.

Präsentierten Verkehrsentwicklung von Spittal: Harald Frey, Christoph Staudacher, Franz Eder, Gerhard Pirih und Günter Emberger, Forschungsbereichsleiter TU Wien © Rie-Press
 

Weniger Verkehr, mehr Radwege, mehr Platz für Fußgänger, bessere Lebensqualität. Das wünschen sich die Spittaler für ihr Zentrum seit Jahrzehnten. Die Realität schaut anders aus: Pkw und Lkw vereinnahmen die Innenstadt. Dies soll sich jetzt ändern: In den vergangenen zwei Jahren beschäftigten sich Verkehrsplaner Harald Frey (Technische Universität Wien), Bürgermeister Gerhard Pirih (SPÖ), die Stadträte Franz Eder (ÖVP) und Christoph Staudacher (FPÖ) sowie Günther Wolliger (Stadtgemeinde) mit der Verkehrszukunft. Das Resultat wurde heute Abend (28. Februar) im Campus der Fachhochschule präsentiert.  Was soll sich nun ändern? Bis 2025 sind zahlreiche verkehrsberuhigende Maßnahmen geplant: Vor dem Schloss und auf dem Egarterplatz sollen Mini-Kreisverkehre den Individualverkehr flüssiger gestalten, im Bereich Auto Eisner wird ein großer Kreisverkehr errichtet. Auf dem Parkplatz bei der Evangelischen Kirche soll ein Parkhaus gebaut werden, da die Parkplätze im öffentlichen Raum reduziert werden. Der gewonnene Freiraum wird mit Radwegen und breiten Gehwegen attraktiv gemacht, sodass den Bürgern der Umstieg aufs Rad leichtgemacht wird. Erhebungen zeigen, dass 31 Prozent der Wege mit dem Pkw kürzer als zwei Kilometer sind. „Da sehen wir ein großes Potenzial, um den Individualverkehr einzuschränken“, sagte Frey. Weitere Maßnahmen: Begegnungszonen für Hauptplatz, Bahnhofstraße und nahe der Fachhochschule; auch der Neue Platz soll mehr Platz erhalten.

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