AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Chinesisches NeujahrLesachtaler Band rockt China

Band „Olmfätt“ heizte im chinesischen Hebei zum chinesischen Neujahrsfest ein. Einladung kam von der Österreichischen Botschaft.

Olmfätt in China © Sebastian Lanner
 

Fesche Lederhosen mit traditionellem Stickgürtel, klassische Blasinstrumente und ein traditioneller und doch moderner Sound, der nicht nur die heimischen Bühnen rockt. Die Band „Original Leasachtola Olmfätt“ besteht aus neun Musikern, die allesamt aus dem Lesachtal stammen. Sie rockten am 5. Februar mit ihrem einzigartigen Blasmusikstil das chinesische Neujahrsfest in Hebei.

Die Chance vermittelte das Kulturforum der österreichischen Botschaft in Peking. Für die Band, welche sich selbst als „das musikalische Naturprodukt aus dem Kärntner Lesachtal“ bezeichnet, war dieser Auftritt eine besondere Ehre. „Wir wollten den Menschen vor Ort im chinesischen Skiresort österreichische Musiktradition näher bringen“, erklärt Sebastian Lanner, Olmfätt-Musiker, stolz. Mit einer Abordnung der Band ging es in das Thaiwoo Skiresort mitten im zukünftigen Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2022. David Lanner, Fabian Wilhelmer, Markus Unterüberbacher, Lukas Guggenberger und Sebastian Lanner waren der außergewöhnlichen Einladung gefolgt und gastierten als Kulturbotschafter für Kärnten eine Woche lang im Skiresort.

Die zahlreichen Besucher waren von den einzigartigen Blasmusikkünsten der jungen Musiker vollkommen fasziniert.

Das Thaiwoo Skiresort ist das größte zusammenhängende Skigebiet Chinas und von Peking aus in vier Autostunden zu erreichen. Nicht nur die Auszeichnung als bestes Skigebiet Chinas ist besonders, sondern auch, dass es über 7000 Kilometer entfernt von Österreich für die Lesachtaler auch ein Stückchen Heimat zu finden gab. „Mitten im Skigebiet liegt ein österreichisches Lokal namens Alpine Lodge. Der dortige Koch kommt aus Bad Ischl“, sagt Lanner begeistert.

Den Bandnamen Olmfätt mussten sie natürlich auch oft genug erklären und waren kulinarisch an der richtigen Adresse: „Übersetzt heißt das Alm und Fett oder eben Butter. Das Butterbrot in unserem Bandlogo soll die Heimatverbundenheit zum naturbelassenen Lesachtal, den bäuerlichen Produkten der Region und dem Lesachtaler Brot, das ja zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden ist, zeigen“, sagen die Musiker.

Die motivierten „Olmfättmusiker“ ließen sogar ihre Plakate in Chinesische Sprache übersetzen und starten nach diesem einwöchigen Aufritt in China beflügelter denn je in die Musiksaison 2019.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren