Oberkärnten

Der Gailtaler Manuel Ressi erkochte sich die Haube aus dem Stand

14 Gasthäuser und Restaurants in den Bezirken Spittal und Hermagor wurden im neuen Gault-Millau-Führer mit insgesamt 18 Hauben gekrönt. Die Newcomer sind Manuel Ressi und Stefan Glantschnig.

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Manuel Ressi und Stefan Glantschnig vom Landgasthaus Plamenig © KK/DANIEL GOLLNER
 

Er ist die große Überraschung in der neu erschienenen Gourmet-Fibel Gault Millau: Der junge Kärntner Koch Manuel Ressi hat im Landgasthaus Plamenig in Latschach bei Hermagor aus dem Stand eine Haube (14 Punkte) erkocht. Ressi wagt seit einem Jahr etwas Neues. Vom Nobelrestaurant Steirereck in Wien hat es ihn nach Kärnten verschlagen, wo er in einem einfachen, aber gemütlichen Landgasthaus ehrliche Hausmannskost auftischt. Das Rezept ist schlicht genial: frische regionale Zutaten, Kreativität und Enthusiasmus fürs Kochen.
Offene und dankbare Gäste
Seit April steht ihm sein Kollege Stefan Glantschnig zur Seite. „Die Auszeichnung ist eine große Überraschung, 14 Punkte haben wir weder angestrebt, noch erwartet“, erklärt Ressi. An der Landküche fasziniert den Gailtaler, dass die Menschen hier offen und dankbar sind für eine gute, bodenständige Küche. In einem Nobellokal wie dem Steirereck sind die Erwartungen naturgemäß höher. Die Preise im Plamenig sind überaus moderat. „Das geht deshalb, weil wir von einem Tier von Kopf bis Fuß alles verarbeiten“, erklärt Ressi. Seine Gäste können aus einer traditionellen und einer innovativen Karte wählen. Überbackenes Schulterscherzl oder Paßriacher Forellenfilets zum Beispiel.

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