Die Zeiten, als in der Sommersaison noch rund 70.000 Wanderer mit der Reißeckbahn in die Reißeckgruppe gelangten, sind längst vorbei. Seit der Einstellung des Bahnbetriebes vor elf Jahren sind für Maria und Hans Pschernig, die Wirtsleute der Reißeckhütte, ruhigere Zeiten angebrochen. Die im Besitz des Verbunds befindliche Bahn diente ursprünglich dem Transport von Material zum Bau der Staumauer und des Kraftwerks. Sie führte auch zum Berghotel Reißeck (2250 Meter), das seit 2014 leer steht. Zur Hütte gelangt man nur noch zu Fuß über mehrere Routen, die zwischen 3,5 bis 4,5 Stunden in Anspruch nehmen.