In der Künstlerstadt findet aktuell der Rezertifizierungs-Prozess für die Wiedererlangung des Zertifikats „Familienfreundliche Gemeinde“ statt. Zahlreiche Vertreter der lokalen Bildungseinrichtungen und der Gemeindeverwaltung sind daran beteiligt, die Weichen für eine weiterhin familienfreundliche Zukunft zu stellen. Zentrales Ziel des Prozesses ist außerdem die Erlangung des Unicef-Zusatzzertifikats „Kinderfreundliche Gemeinde“, das Gmünds Engagement für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern besonders hervorhebt.
Ein Treffen im Herbst 2024 diente als Auftakt, um über bereits umgesetzte Initiativen zu sprechen, aber auch neue Herausforderungen und Chancen herauszufiltern. Es folgten zwei weitere Workshops. Als Basis diente die Auswertung einer öffentlichen Befragung, die von Oktober 2024 bis Februar 2025 über die Gmündner Stadtnachrichten sowie über die Homepage der Stadtgemeinde durchgeführt wurde. Daraus wurden konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Zielvereinbarung für eine familienfreundliche Gemeinde abgeleitet.
Bildungseinrichtungen und Gemeinde sind eingebunden
In den Prozess eingebunden sind unter anderen Volksschuldirektor Gerald Fellner, seitens der Mittelschule Direktor Michael Persterer und Herbert Wöber sowie das Kindergartenzentrum Fischertratten mit Ines Eigner und Sabrina Oberegger. Auch die Elternvertreter Anna Niklaus, die Gemeinderäte Sylvia Petschar, Christian Kari und Benno Wassermann, Seniorenvertreter Robert Striedinger sowie die beiden Vizebürgermeister Claus Faller und Philipp Schober sowie Lena Steiner, Mitarbeiterin der Stadtgemeinde Gmünd. Auch Ursula Blunder, Geschäftsführerin von FamiliJa, sowie Martina Wirnsberger vom Dorfservice unterstützen die Bemühungen zur Unterstützung von Familien in der Region tatkräftig.