"Es ist eine Sensation, wir haben 10 Prozent. Unsere eigenen Prognosen lagen bei 8 bis 9 Prozent. Wir haben ein super Ergebnis erreicht", freut sich der St. Georgener Bürgermeister Karl Markut über den vierten Platz von Gerhard Köfers "Team Kärnten". "In meiner Heimatgemeinde St. Georgen haben wir sogar das kärntenweit beste Team Kärnten-Ergebnis eingefahren", ist Markut beim Verfolgen der Ergebnisse im Spiegelsaal der Landesregierung stolz. Immerhin konnte das Team Kärnten dort um 15,48 Prozent zulegen und landete bei 27,64 Prozent. Über die Ergebnisse der anderen Parteien zeigt sich Markut teils überrascht: "Ich hätte nicht gedacht, dass die SPÖ so stark verliert und die ÖVP zulegt. Ich hätte die FPÖ stärker eingeschätzt." Nach derzeitigem Stand zieht Markut in den Landtag ein. "Das ist aber nicht das Wichtigste für mich, denn das habe ich schon alles hinter mir", sagt Markut, der von 1997 bis 1999 und auch von 2004 bis 2008 für die SPÖ im Landtag saß, bis er alle Parteiämter bei der SPÖ zurücklegte. Ob das heißt, dass er den Sitz nicht annehmen würde? "Wenn das Ergebnis mit den fünf Mandaten so bleibt, bin ich drin. Natürlich würde ich das Mandat annehmen, ich würde aber natürlich auch als Bürgermeister von St. Georgen weitermachen", antwortet Markut.
Die Wahl im Lavanttal
Lange Gesichter bei SPÖ, Team Kärnten und ÖVP jubeln, FPÖ "zufrieden"
Trotz der Verluste bleibt die SPÖ in allen neun Lavanttaler Gemeinden die stimmenstärkste Partei. Gewaltig zulegen konnte das Team Kärnten vor allem in St. Georgen, aber auch in St. Andrä. Jubeln kann auch die ÖVP, FPÖ ist "zufrieden".
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