Es war die erste Wolfsberger Gemeinderatssitzung nach den Freisprüchen in der Stadtwerke-Affäre. Vor drei Wochen wurden alle drei Angeklagten – zwei ehemalige Stadtwerke-Mitarbeiter und der Geschäftsführer einer Baufirma – am Landesgericht Klagenfurt freigesprochen. Sie waren wegen Untreue angeklagt, für das Gericht war keine vorsätzliche Schädigungsabsicht feststellbar und der „Schaden in tatsächlicher Höhe“ nicht eruierbar.
Wolfsberg
Freisprüche in Stadtwerke-Affäre werfen viele Fragen auf
Nur beantworten will sie keiner: Bürgermeister Hannes Primus (SPÖ) gab sich in der Gemeinderatssitzung wortkarg und berief sich auf Datenschutz. Auch Stadtwerke-Chef Christian Schimik gibt nur eine pauschale Antwort.
© Bettina Friedl