Das Gebiet rund um St. Johann ist eine beliebte – und teure – Wohngegend in der Stadtgemeinde Wolfsberg. Nicht zuletzt aufgrund der Infrastruktur mit Kindergarten, Schulen, Sportstätten, Stadionbad und Bahnhof in unmittelbarer Nähe. Mit dem Euro-Spar beim Kreisverkehr an der Gemmersdorfer Straße gibt es zwar einen großen Supermarkt, doch dem Siedlungsgebiet weiter stadteinwärts geht seit der Schließung des Adeg-Marktes (beziehungsweise zuletzt „Nah&Frisch“) in Gries in der Nähe des Schulzentrums Ende 2024 der Nahversorger ab.
Nichtsdestotrotz sind dort Bauparzellen heiß begehrt – und mit einem Beschluss in der Gemeinderatssitzung am 12. März können sich weitere Familien den Traum von einem Haus erfüllen. Der Gemeinderat hat nämlich einstimmig den integrierten Flächenwidmungs- und Bebauungsplan auf den sogenannten „Grillitsch-Gründen II“ erlassen. Dabei handelt es sich um einen zweiten Bauabschnitt. In einer ersten Umwidmungsphase vor einigen Jahren wurden nämlich bereits einige Doppelhäuser und Einfamilienhäuser südlich des Stadions – gegenüber vom Kindergarten Gries – errichtet.
In der zweiten Parzellierungsphase sind auf dem 9441 Quadratmeter großen Grundstück, das jetzt noch eine Ackerfläche und im Privatbesitz einer Erbengemeinschaft ist, laut Bebauungsplan sechs Einfamilienhäuser sowie ein Doppelhaus oder ein Reihenhaus vorgesehen. Abzüglich der allgemeinen Verkehrsfläche zur Erschließung und der Grünflächen bleiben 6267 Quadratmeter zur Bebauung frei. Die Haupterschließung erfolgt über den Tulpenweg. Seitens der Behörden gab es keine Einwände, gebaut werden darf maximal zweigeschossig. Die Grundstücke sind laut Gemeinderatsbeschluss binnen fünf Jahren ab Kauf zu bebauen.
Weitere Parzellen
Verkauft wird aber noch nicht die gesamte Ackerfläche, die bis zur St. Johanner Straße hinauf reicht. In einer dritten Etappe ist im östlichen Bereich des Grafenhochweges entlang des Stadions die weitere Schaffung von Bauparzellen angedacht. Zeitplan gebe es noch keinen.