Die Lavanttaler Obstbauern blicken auf nicht nur erfreuliche Zeiten zurück. „Die letzten Jahre waren österreichweit durch einen massiven Flächenrückgang, von 8.000 auf 5.500 Hektar an Obstkulturen, gekennzeichnet. Grund dafür können vermutlich die Blütenfrostereignisse sein und, dass die regionale Erzeugung durch Importe unter Druck geraten ist. 2024 gab es aufgrund von Blütenfrost und Unwettern nicht einmal ein Drittel der üblichen Jahreserzeugung an Tafelobst“, erklärt Dietmar Kainz von Obstbau Kainz in Gemmersdorf. In diesem Jahr ist der Obstbauer, der den Betrieb mit seiner Frau Johanna leitet, jedoch durchaus zufrieden: „Das Vegetationsjahr begann mit einer Prachtblüte. Der April und Mai brachten eine gute Entwicklung, im Juli machte uns die Trockenheit aber zu schaffen. Der Niederschlag nach der Trockenperiode beeinflusste das Fruchtwachstum nochmals positiv und der warme Spätsommer wirkte sich auch erfreulich auf die Qualität aus“, freut sich Kainz.