Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für das Land und die Kärntner eingesetzt haben, wurden am 14. Juli von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP) im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung ausgezeichnet. „Wir werden Personen auszeichnen, die sich in zurückhaltender Art und Weise um das Land Kärnten in den Bereichen Wissenschaft, Literatur, Gesellschaft und Wirtschaft verdient gemacht haben. Sie haben in ihren Wirkungsbereichen Leistungen erbracht, die weit über die Grenzen unseres Bundeslandes für Aufsehen sorgten und so wesentlich zur Reputation Kärntens beigetragen“, erklärte Kaiser.
Unter den Geehrten befand sich mit Karl Schwabe auch ein Lavanttaler, der das Ehrenzeichen des Landes Kärnten erhielt. Schwabe hat sich in den letzten Jahrzehnten auf verschiedenen Ebenen zum Wohle der Gesellschaft engagiert. Besonders wichtig war ihm die Einbindung der Jugend in das Gemeinwesen. Seit 2019 ist der 65-Jährige auch Obmann der Georg-Drozdowski-Gesellschaft in Kärnten und seit 2023 Bezirksobmann des Kärntner Bildungswerks im Lavanttal.
Abschied aus Politik
Schwabe war über zwei Jahrzehnte lang auch in der Kommunalpolitik in seiner Heimatgemeinde St. Paul tätig – und zwar ab 1997. Im Jahr 2022 legte der zweifache Vater die Funktion des ÖVP-Gemeindeparteiobmanns nach 15 Jahren in jüngere Hände und zog sich damals schließlich als Erster Vizebürgermeister der Marktgemeinde aus der Gemeindepolitik zurück. Seither steht er der ÖVP-Fraktion nur noch als Ersatzmitglied zur Verfügung.