Dass junge Veterinäre kaum noch den Weg des Nutztierarztes einschlagen und sich stattdessen der Kleintierpraxis verschreiben, hat eine Reihe von Gründen. „Selbst jene Studierenden, die sich zu Beginn ihres Studiums für den Nutztierbereich interessieren, wechseln dann oft wegen hoher Arbeitsbelastung, zu geringer Entlohnung und fehlender Work-Life-Balance“, heißt es in einem Statement der Österreichischen Tierärztekammer. Die Folge ist vielerorts ein eklatanter Mangel an Großtierärzten. Im Bezirk Wolfsberg wird dieser Negativtrend, der fast überall im ländlichen Bereich um sich greift, zurzeit noch in Schach gehalten.
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